Laser-Haarentfernung (Diodenlaser)
Laser eignet sich nicht nur für die Faltentherapie – auch zur Haarentfernung kommt diese Behandlung zum Einsatz. Störende und unerwünschte Haare können an allen Körperstellen beseitigt werden. Die Strahlung des Diodenlasers zerstört dabei die Haarwurzeln, im Fachjargon Haarfollikel genannt.
Für wen eignet sich eine Laser-Haarentfernung?
Die Laserbehandlung eignet sich für Frauen und Männer, die Körper- und Gesichtshaare entfernen lassen möchten. Am besten schlägt die Behandlung bei Menschen mit dunkler Behaarung und relativ heller, wenig gebräunter Haut an. Zudem sollte vor der Behandlung eine krankhafte Ursache der Behaarung ausgeschlossen werden. Auf entsprechende Untersuchungsmöglichkeiten kann im Rahmen der Beratung eingegangen werden.
Laser-Haarentfernung - Die Beratung
Bei der Beratung werden Ihre Wünsche und Vorstellungen diskutiert und mit Ihnen besprochen. Dabei werden auch mögliche Kombinationen mit anderen ästhetischen Therapien diskutiert. Nach dem Beratungsgespräch wird eine Fotodokumentation durchgeführt.
Wie funktioniert eine Laser-Haarentfernung?
Bei der Behandlung dringt die Strahlung des Diodenlasers in die Haut ein, wird von den Pigmenten der Haarfollikel absorbiert und zerstört so die Follikel. Die menschlichen Haarwurzeln befinden sich abwechselnd in einer Ruhe- und einer Wachstumsphase. Nur während einer Wachstumsphase können die Follikel von der Laserstrahlung geschädigt werden. Für eine vollständige Haarentfernung in einem Areal sind daher immer mehrere Sitzungen erforderlich. Die Abstände zwischen den Behandlungen sowie die Anzahl der Sitzungen unterscheiden sich je nach Körperregion.
Grundsätzlich ist es möglich, die Methode am gesamten Körper anzuwenden. So können also beispielsweise Haare an Wangen, Oberlippe, Kinn, Rücken, Beinen, Bikini-Zone, Achseln und Brust entfernt werden.
Durch das Auftragen einer anästhetisierenden Creme vor der Behandlung wird das Schmerzempfinden nahezu ausgeschaltet – eine weitere Betäubung ist nicht erforderlich. Auch Hautreizungen sind dank moderner Lasersysteme auf ein Minimum reduziert. So können sogar große Hautareale in einer Sitzung behandelt werden.
Da Laserstrahlen die Augen schädigen können, tragen die Patienten während der Behandlung eine Schutzbrille.
Nach der Behandlung
Für kurze Zeit kann nach der Laserbehandlung eine leichte Hautrötung und/oder Schwellung auftreten. Um Nebenwirkungen zu minimieren, sollte die Haut nach der Behandlung mithilfe von Coolpacks gekühlt werden. Einige Patienten neigen nach einer Laserbehandlung zu Pigmentverschiebungen (begrenzte dunklere oder hellere Pigmentierung der Haut), daher sollten die behandelten Areale nach und auch einige Zeit vor der Behandlung nicht der Sonne bzw. Solariumsstrahlung ausgesetzt werden. Auch mechanische Reizungen (wie etwa Peelings) oder zu starke Kälte- oder Wärmeeinwirkung sollten vermieden werden. Um Entzündungen zu vermeiden, kann es sinnvoll sein, eine entsprechende Creme aufzutragen.
Ästhetisch-Plastische Chirurgie in Freiburg
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Beratung zu Laser-Haarentfernung - Auf einen Blick
Beratungsdauer:
- 10 bis 30 Minuten
Nachbehandlung:
- Kühlung
- Direkte Sonneneinwirkung für mehrere Wochen vermeiden (auch Solarium)
- Sonnenschutz für mehrere Monate
- Keine mechanische Reizung
- Extreme Kälte und Wärme meiden
Narkose:
- Anästhetisierende Creme
Klinikaufenthalt:
- ambulant


